Autoverkauf ins Ausland – was zu beachten ist

Sie planen einen Autoverkauf ins Ausland, wissen jedoch nicht was es dabei zu beachten gibt? Wirkaufendeinauto.at klärt Sie ausführlich auf!

Ein Autoverkauf ins Ausland ist grundsätzlich möglich, bedeutet jedoch ein höheres Risiko als ein Verkauf innerhalb Österreichs. Dabei macht es einen Unterschied, ob Sie Ihren Gebrauchten an einen Exporthändler veräußern oder den Verkauf privat außerhalb Österreichs abwickeln. Die Überführung müssen Sie selbst organisieren und auch alle Formalitäten selbst erledigen.

Bevor Sie ein Fahrzeug exportieren, gilt es zu klären, welche Regeln Sie zu befolgen haben. Muss ich die Ausfuhr beim Zoll anmelden? Welche Kennzeichen brauche ich für die Überführung und woher bekomme ich die? Halten Sie sich nicht an die Bestimmungen besteht die Gefahr, dass Sie nach dem Verkauf noch weitere Kosten zu tragen haben oder Ärger mit Behörden auf Sie zukommt.

Erfahren Sie im Nachfolgenden wie Sie einen Autoverkauf ins Ausland problemlos und schnell abwickeln können!

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Autoverkauf ins Ausland innerhalb der EU

Der Autoverkauf ins Ausland innerhalb der EU unterscheidet sich nur wenig von einem Verkauf im Inland. Laut der Wirtschaftskammer Österreich (WKO) ist der Warenverkehr innerhalb der Mitgliedstaaten grundsätzlich frei, unterliegt aber einigen Einschränkungen. PKW sind in der Regel jedoch nicht betroffen und können daher privat wie im Inland gehandelt werden. Allerdings müssen Sie eine Anmeldung beim Zoll vornehmen, wenn der Verkaufspreis des Gebrauchten über 1000 Euro liegt.

wirkaufendeinauto.at Experten-Tipp: Auto ins Ausland verkaufen und Umsatzsteuer

Entgegen vieler Meinungen müssen Sie sich bei einem Autoexport nicht mit Umsatzsteuer und Zollgebühren beschäftigen. Der Preis beim privaten Autoverkauf enthält keine Umsatzsteuer, somit handelt es sich um einen Netto- und nicht um einen Bruttopreis. Eine Ausnahme besteht allerdings bei Neuwagen. Hier ist die Umsatzsteuer nicht in Deutschland zu bezahlen, sondern in dem Land, in dem das KFZ schlussendlich zugelassen wird - also vom neuen Halter des Fahrzeugs. Ein PKW gilt in diesem Fall als Neuwagen, wenn die Erstzulassung nicht länger als sechs Monate zurückliegt oder weniger als 6000 Kilometer gefahren wurde.



Der Kaufvertrag

Welche Daten müssen im Kaufvertrag stehen?

  • Vollständige Namen beider Vertragspartner
  • Vollständige Adressen beider Vertragspartner
  • Ausweisnummer des Käufers
  • Datum und Uhrzeit der Fahrzeugübergabe

Verkaufen Sie ein Auto ins Ausland sollten Sie dennoch einige wichtige Punkte beachten. Über Ländergrenzen hinweg ist es meist sehr schwierig einen Betrug aufzudecken, gegen Kriminelle vorzugehen und rechtlich Sicherheit zu erlangen. Daher ist es von besonderer Wichtigkeit, die Personalien von Käufer und Verkäufer korrekt und vollständig im Kaufvertrag festzuhalten. Eine Kopie des Personalausweises ist ebenfalls ratsam. Sollte es nach der Veräußerung zu Problemen kommen, ist der Vertragspartner auf diese Weise besser wiederauffindbar. Beachten Sie jedoch, dass dieser nicht verpflichtet ist, Ihnen eine Kopie zu hinterlassen.


Die Abmeldung bei der Zulassungsstelle

Für die Stilllegung benötigen Sie folgende Unterlagen:

  • Personalausweis/Reisepass & Meldebestätigung
  • Fahrzeugschein/Zulassungsbescheinigung I
  • Fahrzeugbrief/Zulassungsbescheinigung II
  • beide Nummernschilder

Die Abmeldung des Fahrzeugs ist der zweite wichtige Schritt im Verkaufsprozess. Oftmals wird vereinbart, dass sich der Käufer um die Ummeldung kümmert. Ist der Erwerber nicht mehr erreichbar, weil seine Kontaktdaten gefälscht sind, bezahlen Sie weiterhin Steuern an das Finanzamt sowie Beiträge an die Versicherung, da Sie den Wagen ohne die Zulassungsbescheinigungen Teil I und II nur schwer nachträglich abmelden können.

Eine Zwangsabmeldung des PKW ist zwar möglich, allerdings aufwendig und zeitintensiv. Außerdem müssen Sie bis zum Zeitpunkt der Stilllegung die Steuern zahlen, auch, wenn sich das Auto nicht mehr in Ihrem Besitz befindet. Es empfiehlt sich daher dringend nur ein abgemeldetes Fahrzeug ins Ausland zu verkaufen.

wirkaufendeinauto.at Experten Tipp: Versicherung und Abmeldung

Laut ÖAMTC kann der Verkäufer den Vertrag der KFZ-Versicherung binnen einen Monats ab Erwerb selbst kündigen. Der Schutz geht beim Verkauf automatisch auf den Käufer über. Wenn dieser der Zulassungsstelle eine neue Versicherung vorlegt und das Auto ab- beziehungsweise ummeldet, gilt der bisherige Versicherungsschutz als beendet. Verursacht der neue Besitzer nach der Fahrzeugübergabe einen Unfall, wird dieser über Ihre Versicherung geregelt, solange noch keine neue Versicherung abgeschlossen wurde. Verkäufer und Käufer gelten dann als Gesamtschuldner und die Versicherung kann sich aussuchen, wem die Prämie berechnet wird. Ist der PKW aber bereits umgemeldet, gilt nur noch der neue Fahrzeughalter als Schuldner. Alternativ können Sie ein abgemeldetes Auto verkaufen. Dann gibt es auch keine Versicherung mehr, die auf den Erwerber übergehen kann. Allerdings darf dann das Auto auch nicht gefahren werden, bis es erneut zugelassen wurde.


Welche Kennzeichen benötige ich für die Ausfuhr?

Haben Sie sich um die Stilllegung des Wagens gekümmert, bleibt noch eine letzte Hürde: Damit das Kraftfahrzeug ins Ausland exportiert werden kann, benötigen Sie ein Überstellungskennzeichen, das Sie bei der Zulassungsstelle der Versicherungsgesellschaften beantragen. Diese grünen Nummernschilder sind für 21 Tage gültig und können für eine Überstellungsfahrt innerhalb und außerhalb Österreichs genutzt werden. Für die Zeit der Gültigkeit des Nummernschildes müssen Sie eine KFZ-Haftpflichtversicherung abschließen, die Sie sowohl im In- als auch im Ausland absichert. Auch die KFZ-Steuer wird für den Zeitraum der Zulassung fällig und muss von demjenigen gezahlt werden, auf den das Auto zugelassen ist. Die Kennzeichentafel ist mit einer Kaution von 36,34 Euro verbunden, die Sie zurückbekommen, wenn Sie das Kennzeichen innerhalb eines Jahres wieder zurückgeben.

Autoverkauf in ein Land außerhalb der EU

Der Autohandel außerhalb der Mitgliedstaaten der EU ist mit dem Umsatzsteuergesetz (UStG) geregelt und grundsätzlich frei. Bei einem privaten Verkauf fallen normalerweise keine Steuern an, sofern die Ausfuhr mit entsprechenden Belegen nachgewiesen werden kann. Genaue Informationen dazu finden Sie unter wko.at. Im Einzelfall ist es möglich, dass das Zollamt einen sogenannten Ausfuhrzoll erhebt. Die Zollkosten entstehen immer dann, wenn bestimmte Leistungen des Zollamtes in Anspruch genommen werden, zum Beispiel, wenn die Überführung bewacht oder begleitet werden muss. Welche Kosten auf Sie persönlich zukommen, kann nur individuell und auf Anfrage beim Zoll geklärt werden. Im Zollkodex (ZK) sind die wichtigsten Regelungen des Ausfuhrverfahrens festgehalten. Diese werden jedoch durch Gesetzeslagen der einzelnen Länder ergänzt. Grundsätzlich sind folgende Schritte zu beachten:

Als erstes beantragen Sie beim Zollamt die sogenannte EORI Nummer (Economic Operators’ Registration and Identification number - Nummer zur Registrierung und Identifizierung von Wirtschaftsbeteiligten). Diese Nummer ist wichtig, um Informationen über die Vertragspartner und die Exportware zu speichern und jederzeit wieder abrufen zu können. Für die Anmeldung der Ausfuhr benötigen Sie:

  • Kopie der Zulassungsbescheinigung Teil II
  • Kopie der Exportrechnung (diese darf keine Umsatzsteuer ausweisen)
  • Art des Transports
  • Angaben zum Grenzzollamt, bei dem die EU verlassen wird

Neben der EORI Nummer sind auch Überstellungskennzeichen und eine entsprechende KFZ-Haftpflicht wie oben beschrieben unerlässlich. Damit die Ausfuhr bestätigt werden kann, benötigen Sie folgenden Dokumente:








Nach erfolgreicher Prüfung Ihrer Anmeldung erhalten Sie die MRN (Movement-Reference-Number), mit der Sie die Exportanmeldung während der Überführung beim Zollamt nachweisen können. Der Zollbeamte überprüft die Unterlagen und stempelt die Ausfuhranmeldung einmal ab. Beim letzten Grenzzollamt, bei dem die EU verlassen wird, werden die Unterlagen erneut geprüft und ein weiteres Mal abgestempelt. Die abgestempelte Ausfuhranmeldung sollten Sie sorgfältig aufbewahren, denn sie gilt als Nachweis für das Finanzamt.

Autoexport über spezialisierte Händler

Der Aufwand beim Autoexport außerhalb der EU ist enorm hoch und lohnt sich für den privaten Verkauf von Gebrauchtwagen meist nicht. Aus diesem Grund sollten Sie Sie sich an einen Händler wenden, bevor Sie Ihr Auto nach Tschechien verkaufen oder anfangen den Autoverkauf nach Ungarn zu organisieren. Sie veräußern Ihren Gebrauchten im Inland - ohne den Aufwand und die Risiken des bevorstehenden Exports. Alles weitere erledigt der Händler für Sie. Dann ist es auch egal, ob Sie Ihr Auto nach Italien verkaufen oder nach Afrika exportieren.

Der Export in Europa mit österreichischen Gebrauchtwagen ist für Händler oftmals sehr lukrativ. Aber auch in Ländern in Asien und Afrika sind österreichische Gebrauchtwagen sehr beliebt. Scheinbar unverkäufliche Autos werden dort gern gekauft und noch viele weitere Jahre genutzt. Laut PwC Autofacts, einem weltweit tätigen Marktbeobachter, sind Marken wie Nissan, Daihatsu und Toyota sowie VW, Audi und Mercedes besonders beliebt. Fahren auch Sie einen dieser Wagen, könnte das Veräußern an einen Exporthändler eine Lösung sein. Für neuere Modelle oder auch Fahrzeuge ohne gültiges Pickerl ist wirkaufendeinauto.at eine lohnenswerte Alternative.

wirkaufendeinauto.at: Die Alternative zum Autoverkauf ins Ausland

Bei wirkaufendeinauto.at verkaufen Sie Ihr gebrauchtes Auto schnell und effizient. Ob Oldtimer, Sportfahrzeuge, Autos mit Elektromotor, Unfallwagen oder PKW mit abgelaufenem Pickerl; wir interessieren uns für jedes Modell von jeder Marke, in jedem Alter und in jedem Zustand.

Um Ihnen einen fairen Ankaufspreis anbieten zu können, führen wir zuerst eine Autobewertung durch. Diese beginnt mit unserem Online-Rechner, über den Sie anhand Ihrer Fahrzeugdaten einen statistischen Referenzwert erhalten. Dieser Wert basiert auf Daten ähnlicher Modelle, stellt aber keinen endgültigen Verkaufspreis dar. Um diesen zu erfahren, buchen Sie einfach einen Termin in einer unserer bundesweiten Filialen zur persönlichen Begutachtung. Unsere Experten lassen alle wertrelevanten Faktoren wie Zustand, Marktsituation und Ausstattung in die Wertermittlung einfließen und errechnen daraus einen tatsächlichen Autowert. Bei wirkaufendeinauto.at gilt dieser Wert gleichzeitig als Ankaufspreis.

Planen Sie einen schnellen Verkauf, sind Sie bei uns genau richtig, denn Ankauf, Vertrag und Übergabe können noch während Ihres Termins abgewickelt werden. Ihr Geld überweisen wir schnellstmöglich auf Ihr Konto und melden das Fahrzeug umgehend bei der Zulassungsbehörde ab. Die Abmeldebestätigung wird Ihnen natürlich sofort zugeschickt. Unsere Dienstleistungen sind dabei zu 100% kostenlos für Sie.

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Aufgepasst: Die Tricks der Betrüger

Grundsätzlich ist es keine schlechte Idee, sein Fahrzeug ins Ausland zu verkaufen. Je mehr Kaufinteressenten Sie ansprechen, desto schneller finden Sie auch einen Abnehmer. Als privater Autoverkäufer werden Sie auch von Autohändlern angesprochen. Gerade in den Grauzonen des ausländischen Verkaufs besteht aber immer die Gefahr auch von Betrügern kontaktiert zu werden. Lesen Sie hier exemplarische Beispiele möglicher Tricks beim Autoexport.

Betrug bei Überweisung:
Der Scheck ist gefälscht

Der Automobilclub ÖAMTC warnt schon seit vielen Jahren davor, den privaten Autohandel mit Schecks abzuwickeln. Der Betrug verläuft recht einfach: Ihnen wird vom Fahrzeugkäufer ein Scheck mit einem versehentlich zu hohen Verkaufspreis geschickt. Ein Mittelsmann holt den Wagen ab und fordert bei der Fahrzeugübergabe den Restbetrag in bar zurück. Finden Sie später heraus, dass der Scheck nicht gedeckt ist, sind sowohl das Auto als auch Ihr Bargeld bereits verloren.

Betrug durch "Kaufantrag": Verhandeln per E-Mail

Betrüger täuschen dringendes Interesse am Gebrauchtwagenkauf vor und senden Ihnen per Mail einen Kaufantrag, den Sie bestätigen sollen. In diesem ist jedoch eine bestimmte Angabe zu dem Fahrzeug falsch. Meistens betrifft dies die Bezeichnung des Automodells, der Karosserie oder der Ausstattung. Achten Sie auf diese Details. Bei Fehlern sollten Sie keinesfalls bestätigen. Spätestens bei Fahrzeugübergabe wird auf Verlangen der Kaufpreis nach unten gehandelt. Als Autoverkäufer haben Sie nun das Nachsehen.

Betrug über "Exportliste": Angeblicher Mittelsmann

Ihnen wird angeboten, dass Sie Ihren Gebrauchtwagen auf einer Exportliste anbieten. Das bedeutet, dass sich ein gewerblicher Anbieter dazu verpflichtet, Ihr Fahrzeug in eine kostenpflichtige Datei aufzunehmen. Auf diese Datei haben angeblich Autohändler Zugriff und können Ihnen darüber ein Ankaufsangebot unterbreiten. Allerdings haben Sie es hier weder mit Autohändlern zu tun noch ist der Verkauf garantiert. Lediglich die Kosten sind Ihnen sicher.

Betrug durch Abnehmer im Ausland: Achtung Originaldokumente

Ein angeblicher Interessent im Ausland verlangt per Mail von Ihnen Daten von Fahrzeug und Konto oder sogar Unterlagen wie Zulassungsbescheinigung Teil II und weitere persönliche Papiere wie den Ausweis oder Führerschein. Angeblich werden diese zu Recherchezwecken von Preisen vor dem Kauf verwendet. Handeln Sie dementsprechend, kann der angebliche Kaufinteressent Ihre Identität annehmen. Ihren Ford, Volkswagen, BMW oder Land Rover bekommen Sie in diesem Handel also nicht verkauft. Ihre Unterlagen werden allerdings dazu genutzt, weitere Betrügereien zu begehen.

Betrug beim persönlichen Besuch: Probefahrt mit Folgen

Sie finden einen Exporthändler, der Ihnen das Auto in Österreich abkauft, vorab jedoch auf eine Probefahrt besteht. Als Besitzer tragen Sie dabei das volle Risiko. Lassen Sie sich den Führerschein des potentiellen Erwerbers zeigen und fahren Sie in jedem Fall mit. Sollte ein Unfall geschehen, sind Sie ein wichtiger Zeuge. Im Anschluss an die Fahrt wird der Interessent das Fahrzeug begutachten. Kleinste Defekte werden dabei als großer Schaden dargestellt, um die Barzahlung so gering wie möglich zu halten.



Im Falle des Betrugs - was ist zu tun?

Sind Sie beim Autoverkauf einer Betrugsmasche auferlegen, übergeben Sie den Fall am besten der Polizei. Dort können Sie die Masche schildern und bekommen eine erste Hilfe. Weitere beliebte Anlaufstellen sind Automobilclubs. Hier können Sie auch Kaufverträge prüfen lassen oder sich über Alternativen zum Autoexport sowie Ihre Rechte informieren. Auch sollten Sie sich informieren, inwieweit Sie für diese Fälle versichert sind.




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